Unsere Botschafter

Susanne Schneider

„Der Tod gehört zum Leben. Trotzdem ist das Sterben eines geliebten Menschen eine besondere Belastung, die erst einmal bewältigt werden muss. Besonders schwer können Fälle sein, in denen der Leidensweg der Sterbenden lang ist oder aber unerwartet und abrupt Menschen aus dem Leben gerissen werden.
Als gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion weiß ich nur zu gut, dass Trauer auch krank machen kann. Deshalb braucht es einfühlsame, kompetente Hilfe und Unterstützung, um den Tod des geliebten Mensch zu verarbeiten.
Das Team von Leuchtturm e.V. leistet hier eine wunderbare Arbeit und nimmt sich vor allem jungen Trauerenden und trauernden Familien an. Für diese menschliche Zuwendung kann ich nur von ganzem Herzen danken!
Als Botschafterin von Leuchtturm e.V. ist es mir eine Ehre und eine Verpflichtung, meinen Teil dazu beizutragen, dass diese Arbeit sichtbarer wird und sich mehr Menschen motiviert fühlen, sich in gleicher Weise einzubringen.“ 

Oliver Kaczmarek

"Einen geliebten Menschen zu verlieren ist ein Verlust, für den es keinen Maßstab gibt. Deshalb ist es wichtig, einen Raum zu haben für seine Trauer und seine Gefühle. Für mich klingt allein das Wort Leuchtturm auf vielerlei Weise tröstlich. Der Leuchtturm ist ein Symbol für Orientierung, Zuversicht, Sicherheit und Schutz. Er weist den Weg in der Dunkelheit und uns die Richtung. Das ist sehr tröstlich. Wie muss es aber erst Kindern und Jugendlichen ergehen, die diesen Verlust erleben? Es berührt mich sehr, dass es Menschen gibt, die sich um diese Kinder, jungen Erwachsenen und Familien kümmern. Deshalb habe ich nicht nur größten Respekt vor der Leistung der hauptamtlichen und ehrenamtlichen Fachkräfte von Leuchtturm e.V.. Ich empfinde es auch als besondere Ehre, Euer Botschafter zu sein."

Egon Schrezenmaier

Liebes Team des Leuchtturm e.V., liebe Familien, liebe Leser und Interessierte,
ich freue mich sehr, dass ich als Botschafter des mir sehr am Herzen liegenden Leuchtturm e V, ein paar Worte aussprechen darf.
Zuerst möchte Ich Dir liebe Walburga besonders für Deine aufopferungsvolle Aufgabe, Deine Hingabe und Deine Liebe für den Leuchtturm danken.
Ebenso gilt mein Dank dem fantastischen Leuchtturm-Team, das jeden Tag aufs Neue den großen Herausforderungen gewachsen sein muss und mit viel Kraft und Liebe Ihrer Berufung erfüllen. Schön, dass es Euch gibt.
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, ohne Sie könnte der Leuchtturm nicht bestehen. Dafür ein großes Dankeschön und zugleich die Bitte weiterhin für den Leuchtturm e.V. da zu sein.
Ich habe vor Jahren selbst meine geliebte Zwillingsschwester in den viel zu frühen Tod begleiten dürfen. Für mich war es ein unvorstellbares Ereignis und eine wunderbare Erfüllung den nahenden Tod mit Ihr zu erleben.
Auch bei ihr waren liebevolle und einfühlsame Hospizmitarbeiter / Sterbebegleiter immer in ihrer Nähe und gaben meiner Schwester die Sicherheit nicht alleine zu sein.
Geliebte Kinder oder Jugendlicher, die oft viel zu früh von uns gehen, hinterlassen eine nicht heilen wollende Narbe in unserem Leben.
Ja, von heut auf morgen wird dir das Liebste von der Seite gerissen. In diesem Augenblick ist alles um dich herum für kurze Zeit nicht mehr vorhanden und Realität.
Ich bin froh, dass Dein Team liebe Walburga, durch eure professionelle Beratungen, Gespräche und Fürsorge, den Kindern und Jugendlichen und auch den trauernden Eltern in ihrer schwersten Zeit beiseite stehen und keinen alleine lässt.
Ihr seid Engel mit großen sanften Flügeln.
Dem gesamten Leuchtturm-Team und allen Kooperationspartnern wünsche ich weiterhin viel Erfolg, Kraft, Gesundheit und Glück.

Vielen Dank und beste Grüße
Ihr Egon Schrezenmaier   

Klaus de Vries 

„Schule soll der Raum sein, indem die persönlichen Kräfte der Kinder und Jugendlichen zur Entfaltung kommen.
Im Zustand der Trauer werden aber besondere Räume benötigt, um Trauer als Prozess anzunehmen und dabei neues Vertrauen in die eigene Zukunftsfähigkeit zu entwickeln.
Den Weg in diese Räume ermöglicht der Leuchtturm e.V. mit Menschen und Orten der Gemeinsamkeit und des Trostes.
Bei meiner Aufgabe, Schule für Kinder und Jugendliche zu gestalten, hat der Leuchtturm mir eine Richtung gewiesen, auf die ich gerne selbst andere hinweise. Das ich das als Botschafter des Leuchtturm e.V. tun darf, erfüllt mich mit Stolz und ist mir Ansporn zugleich.“  

Dr. Norbert Lammert

In einem persönlichen Grußwort schreibt der ehemalige Bundestagspräsident:
“Mit Interesse habe ich Ihre Anfrage gelesen, Botschafter für den Leuchtturm e.V. in Schwerte zu sein. Trauerseelenarbeit für und mit Kindern und Jugendlichen bedeutet Gesundheitsprophylaxe und Gewaltprävention. Dieses Verständnis hat mir gefallen und mich neugierig gemacht. Die Themen “Tod und Trauer ” gehören in das Leben, in unsere Gesellschaft und sind keine Tabuthemen mehr. Gerne unterstütze ich ein Beratungszentrum, das jungen Menschen , Familien und Jugendlichen in Zeiten von Tod und Trauer einen Ort und Raum für ihre Gefühle bietet und sie auf dem Weg zurück ins Leben begleitet.

Es ist nicht leicht die Welt zu verändern, aber der Versuch lohnt und manchmal ist er überfällig. Gerade weil es einfachere Aufgaben gibt als diese, werde ich gerne neuer Botschafter für Leuchtturm e.V. in Schwerte und möchte so Unterstützung für diejenigen sein, die es anpacken und sagen:
Ich kann ein Teil beitragen.

Ihr Norbert Lammert, Präsident des Deutschen Bundestages

Stefan Bauer

Als Botschafter organisiert Stefan Bauer diverse Projekte und Konzerte für den Verein. Seine vielfältige Liveerfahrung mit verschiedenen Künstlern und Bands bringt er jährlich ein. So entstanden Benefizkonzerte mit STEFAN BAUER + BAND im Februar 2014. Oder als Solokünstler für die Eröffnung der Galerien der TrauerArt im Februar 2013 und Januar 2015. Auch Konzerte mit seiner Band K.R.A.S.S. im Oktober 2015 sowie SCHMIDT. im März 2016 werden von ihm für den Verein geleitet und organisiert. Weitere Projekte zum Thema “Ein Lied für dich” mit seiner Band sind für Oktober 2016 geplant und im Dezember 2015 wird er für zwei Stücke beim „Weltgedenktag für verstorbene Kinder“ auftreten. Als Botschafter möchte Stefan Bauer immer wieder schoöne Konzerte für die Kids und Jugendlichen ins Leben rufen.

“Das Amt des Botschafters für den Verein ist für mich eine große Ehre, aber eigentlich ist es sogar viel mehr als das: Es ist für mich ein ganz persönliches Anliegen, mit den Kindern und Jugendlichen und ihren Familien das zu teilen, was unsere Herzen bewegt und was uns träumen lässt: Musik.

Hoffnungen und Gedanken leben und durch Musik träumen. Genau das halte ich für einen sehr wichtigen Weg. Ich freue mich sehr darauf, meine Ideen von musikalischen Veranstaltungen für diesen Verein umzusetzen und gemeinsam mit dem Verein diese Ideen auf die Bühne zu bringen. Daher habe ich zu danken, dass ich Teil des Vereins sein darf. Ein geliebter Mensch begleitet uns für immer und ewig in unseren Herzen, unseren Gedanken und in allem, was wir tun. Wenn wir ihn auch nicht sehen oder umarmen können, so ist er doch immer da und das auch an jedem Weihnachten und für alle Zeit. Danke, dass ich euer Botschafter sein darf! Das macht mich wirklich stolz!”


Stefan Bauer

Robert Harting

“Als Sportler kommt man ganz gut rum. Im September 2014 trieb mich meine Tätigkeit auf eine Jubiläums- Veranstaltung nach Schwerte. Bei der Autogrammstunde bat mich eine Frau gleich um acht Stück. Sie erzählte, dass sie Kindern, die viel zu früh einen Menschen verloren haben, eine Freude damit machen wollte. Das machte mich neugierig.
Leuchtturm unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien, die einen großen Verlust verarbeiten müssen: Ein Familienteil ist unerwartet verstorben. Das reißt eine große Lücke in das Leben und nimmt die Kraft. Walburga und ihr Team helfen im Leuchtturm Tag für Tag – in Einzelbegleitung und mit Gruppenangeboten, damit Kinder und Jugendliche diesen Schicksalsschlag meistern können.
Das Leuchtturmanliegen hat mich überzeugt. Trauer braucht Solidarität und Gemeinschaft! Von nun an begleite ich ideell den Verein Leuchtturm e.V. in Schwerte als Botschafter aus der Ferne.”




Lasse Sobiech

„Andere Menschen in schwierigen Lebensphasen zu begleiten, ist in unserer heutigen individualisierten Welt keine Selbstverständlichkeit mehr.
Eine umso wichtigere Rolle spielen Vereine wie Leuchtturm e.V., die jungen Menschen auf ihrem Weg der Trauer Licht und Orientierung spenden.
Als Botschafter möchte ich den Verein Leuchtturm dabei unterstützen, diese schwierige, aber wichtige Aufgabe in meiner Heimatstadt wahrzunehmen.“

Daniel Schlep

„Mut machen und den trauernden Kindern helfen, sich über die Musik auszudrücken!
Im Laufe meines Lebens habe ich schon öfter mit Trauernden zu tun gehabt. Musik hilft, mit dem Schmerz umzugehen!“


Unter diesem Gedanken unterstützt Daniel Schlep als erster Botschafter für den Leuchtturm e.V. seit Februar 2011 die Arbeit mit trauernden Kindern und Jugendlichen. Nicht nur mit dem K.R.A.S.S. Benefiz-Konzert am 2. April 2011 im Westenort unterstützte er das Team bei der Sicherstellung der qualifizierten Arbeit für die Zukunft. Auch vor Ort in der konkreten Arbeit mit Kindern und Jugendlichen hat er Akzente gesetzt mit seinem musikalischen Können und Wissen in seiner Königsdisziplin dem Schlagzeug spielen. Mit seiner offenen Art begeisterte er die Herzen der Familien beim Trommelworkshop im Oktober 2012 und in der Trauerarbeit begleitet uns seitdem ein von ihm zu Verfügung gestelltes Schlagzeug bei der Suche nach dem neuen Lebensrhythmus und der neuen Lebensmelodie. Auch beim musikalischen Rahmenprogramm zur Eröffnung der Kunstgalerie „Im Wirbelsturm der Gefühle“ im Rathaus Schwerte Februar 2013 mit „Stefan Bauer & Band“ war er Ideengeber und mit dabei. 

Jörg Przystow

„Trauer braucht Menschen, die da sind, wenn man durchs Tal gehen muss“

Ein Polizist und Moderator mit Herz und seine berührende Geschichte
Geboren 1962, genauer im Februar, erblickte ich in Schwerte-Wandhofen, einem damals noch sehr kleinen aber feinen Vorörtchen mit eigenem Königreich (…zumindest nennt sich so der Schützenverein), das Licht der Welt. Eltern, Großeltern, Tanten, Onkel usw., alles da, was zur glücklichen Familie gehörte. 10 Jahre später kam endlich meine Schwester zur Welt. Ich hatte mich riesig auf ein „Geschwisterchen“ gefreut und wir haben uns von Anfang an geliebt und auch miteinander „gezärgert“, wie man im Pott sagt.
Ja, so beschreibe ich es und ich liebe sie immer noch. Doch dann kam der 1. September 2003! Gerade 32 Jahre jung, gerade ihr zweites Kind 3 Wochen zuvor zur Welt gebracht, verstarb meine Schwester mitten aus dem Leben, fiel einfach bei uns im Garten um und keine Reanimationen dieser Welt hätten ihr noch geholfen.
Fassungslosigkeit, Schmerzen überall am Körper, Ausweglosigkeit, kein Morgen mehr sehen wollen, dazu ihr bereits 8-jähriger Sohn, der beim Tod seiner Mama daneben stand und eben die süße kleine 3 Wochen junge Schwester.
Meine Eltern, mein Schwager, schlichtweg die gesamte Familie, Freunde, Verwandte und Bekannte, waren kaum noch handlungsfähig. „Wie soll es nur weitergehen?“- diese Frage hat uns als Familie Tage, Wochen, Monate, Jahre beschäftigt.
Es ging weiter, auf unterschiedliche Art und Weise.
Die ersten 10 Jahre habe ich an jedem Todestag ein Gedicht für meine Schwester veröffentlicht. Noch heute werde ich im Schlaf wach und sehe sie vor mir stehen. Noch heute meine ich am Grab ihre Stimme zu hören. Noch heute ist alles was 2003 geschah so präsent.
In meinem Beruf als Polizeibeamter, erlebte ich, warum auch immer, genau in der Zeit der Trauer viele Kindsbetttode und Suizide, versuchte die Menschen die zurückblieben mit Trost zu begleiten in der kurzen Phase des dienstlichen Kontakts. Eine verdammt harte Zeit, die mich geprägt hat. Niemals wollte ich mehr eine Bühne betreten, niemals wollte ich mehr Unterhaltung machen, mein bis dahin so gelebtes Hobby aufgeben.
Doch es kam anders. Darüber bin ich froh, denn über die Moderation und die Musik verarbeite ich immer noch. Anders als damals, aber dennoch mit starkem Gefühl. Über den Kontakt zum Leuchtturm bin ich dankbar. Er kam nämlich über Stefan Bauer, ebenfalls ein Botschafter und bekannter Singer/ Songwriter. Jetzt bin ich dabei und versuche zu helfen. Irgendwas kann man immer tun, der Umfang ist dabei egal, nur einfach soziales Engagement zeigen. MACHEN statt QUATSCHEN, den Anderen den Weg zeigen und sich nicht die Frage stellen: “Was soll, was könnte? ich denn mal tun?“ Fazit: “Anfangen!“

Ann-Kristin Esdar

Eine starke junge Frau – mit Herzenswärme, Kreativität, Selbstbewusstsein und einer starken Botschaft: “Niemand allein kann die Welt verbessern, aber jeder kann einen Teil dazu beitragen”

Geboren 1998, BFD bei der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Regionalverband Östliches Ruhrgebiet.
In ganz unterschiedlichen Rollen und Funktionen hat Ann Kristin bereits Duftmarken für den Leuchtturm gesetzt: als Schülerin in Seminaren zur Selbstfindung, als Schauspielerin auf der Musical-Bühne in St. Christophorus zum Benefiz, als Interviewpartnerin für den Hellweger Anzeiger noch zur Weihnachtsausgabe 2017.
Und immer heißt ihre Botschaft: Trau dich zu trauern – nutz deine Chance!
Ihre Stärke und den Weg zum Leuchtturm fand Sie durch einen eigenen schweren Verlust in der Kindheit.
Ihr Statement:
“Danke, dass ich seit langer Zeit ein Teil vom Leuchtturm sein darf. In ganz unterschiedlichen Funktionen und Rollen. Danke für die Jahre lange Unterstützung, ihr habt mich auf den Weg gebracht. Die Themen “Tod und Trauer” werden in der Gesellschaft meist gemieden und sind Tabuthemen. Jedoch ist es für Betroffene eine große Hilfe zu merken, dass man die Zeit vor dem Unbekannten nicht alleine durchstehen muss. Gerade in den dunklen Zeiten ist es wichtig zu wissen, , dass man nicht alleine ist.

Aus diesem Grunde möchte ich Botschafterin werden, möchte den Leuchtturm unterstützen und “groß” machen, damit Trauer wieder einen Platz in der Gesellschaft findet, denn trauern zeigt Stärke und Stärke darf jeder zeigen! Niemand allein kann die Welt verbessern, aber jeder kann einen Teil dazu beitragen.”

Jugendbotschafterin Clair Karkoszka

ADTV Tanzlehrerin / Gründerin von Taktgefühle
Gefühle zulassen, spüren und zum Ausdruck bringen. Tanzlehrerin Clair möchte Kindern Mut machen, sich zu zeigen. Ihre Sprache ist der Tanz.
„In der Trauer fehlen manchmal die Worte – Im Tanz muss nicht gesprochen werden. Er transportiert und befreit, was schwer auf dem eigenen Herzen liegt und schafft Verbindungen in der Gruppe. Tanzen ermutigt und schenkt Freude.“
Clairs Philosophie lautet deshalb: Wer tanzt, lacht!

Addresse

Leuchtturm e.V.
Sigridstr. 21
58239 Schwerte

Kontakt

Tel: +49 151 12716241
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